Retrospektive

RETROSPEKTIVE: BERLIN ACHT NEU(N) NULL – 30 JAHRE MAUERFALL

Die Stadt als Spiegel: 14 Spielfilme aus den 80er und 90er Jahren, angeordnet in sieben Filmpaaren. Sie treten in einen Dialog miteinander, spüren dem Lebensgefühl jener Jahre nach und geben den Blick frei auf Ostberlin, Westberlin und die wiedervereinigte Stadt. Alltag, Arbeit, Kiezkultur, Liebesleben, Lebenskrisen, Rebellion, Drinnen sein, Draußen sein und Migration – das sind die thematischen Linien durch das Filmprogramm. Dabei entsteht eine vielstimmige soziokulturelle Topographie der Stadt. 
Die Filmreihe vereint stilbildende Berlinfilme mit starkem Wiedererkennungswert und weniger bekannte Werke, darunter zahlreiche Kinospielfilme, die aktuell weder als DVD noch als VoD verfügbar sind. Die Retrospektive findet im Bundesplatz-Kino, im Brotfabrik Kino und im Lichtblick-Kino statt, in Kooperation mit der DEFA-Stiftung und der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, gefördert durch den Kulturbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf und durch das Bezirksamt Pankow FB Kunst und Kultur.
Regina Kräh (Künstlerische Leitung der Retrospektive) 
The city as a mirror. 14 feature films from the 80s and 90s focalised though seven couples. They enter into a dialogue, conveying the Zeitgeist of the time, while offering a perspective of East Berlin, West Berlin and then the reunited city. Everday life, work, Kiezkultur, love life, life crises, rebellion, existing oustide, existing inside and migration – these are the main topics for the retrospective. Through them, a topography of the many voices of the city is created. The film series combines pioneering Berlin films both those well-received and those litte-known, as well as numerous feature films that are currently unavailable on DVD or VoD.

Den ganzen Katalog gibt es hier zum Durchblättern und hier als PDF.

In unserem Flyer zur Retrospektive sind die Filmpaare nochmal einzeln aufgelistet. 

In unserer Programmübersicht könnt ihr herausfinden, was an welchem Tag gespielt wird. 

NIE WIEDER SCHLAFEN – NIE MEHR ZURÜCK
Regie: Pia Frankenberg

VERHÄNGNIS
Regie: Fred Kelemen 

REDUPERS – DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT
Regie: Helke Sander 

ALLE MEINE MÄDCHEN
Regie: Iris Gusner 

BERLIN CHAMISSOPLATZ
Regie: Rudolf Thome

DIE BEUNRUHIGUNG
Regie: Lothar Warneke 

WESTLER
Regie: Wieland Speck 

COMING OUT
Regie: Heiner Carow 

SOLO SUNNY
Regie: Konrad Wolf

TAGEDIEBE
Regie: Marcel Gisler 

DAS MÄDCHEN AUS DEM FAHRSTUHL
Regie: Herrmann Zschoche 

ÜBERALL IST ES BESSER WO WIR NICHT SIND
Regie: Michael Klier

WEGE IN DIE NACHT
Regie: Andreas Kleinert 

 

ZOE
Regie: Maren-Kea Freese