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Berliner Künstlerprogramm des DAAD


Mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD kamen seit 1963 rund 1000 ausländische Künstler nach Berlin. Seit den frühen 70er Jahren existiert die Filmsparte, auch mit dem Anliegen, zwischen den Avantgarden West- und Osteuropas eine Brücke zu schlagen: István Szabós Mephisto und Otar Iosselianis Schmetterlingsjagd wären ohne die Berlin-Aufenthalte in den Jahren 1977 und 1988/89 nicht zustande gekommen.

 

Schwerpunkt des Programms sind seit Anbeginn Experimental- und Avantgardefilme, doch auch Dokumentar- und Spielfilmemacher gehörten zu den Gästen des DAAD: Andrej Tarkowskij (1985), Jim Jarmusch (1987) und Béla Tarr (1989/90) nutzten Berlin als Basis für ihre Filmarbeiten. Das Berliner Künstlerprogramm bietet eine Arbeitsplattform und organisiert auch Veranstaltungen, u.a. in der daadgalerie und im Kino Arsenal.

www.berliner-kuenstlerprogramm.de


Inspiring Berlin


Berliner Schule trifft Berliner Künstlerprogramm des DAAD

 

Berliner Schule trifft Berliner Künstlerprogramm des DAAD Berlin – ein Biotop für Kunst und Kreative. Für die Stipendiaten des Berliner Künstlerprogramms ist Berlin stets ein Ort gewesen, wo Leben und Arbeiten ineinander übergehen. Sie fühlen sich von Berlin angezogen, lassen sich kurzzeitig nieder oder aus Versehen für immer. Vor allem die Filmemacher unter ihnen schätzen die Hauptstadt der Kontraste, wo pulsierendes Leben und Geschichten vom Rande der Metropole aufeinander treffen. Doch welche Impulse gehen von Berlin aus und inwieweit fließen sie in die Arbeit der Filmregisseure mit ein? Der Filmtalk beleuchtet Innen- und Außenansichten eines Insiders und dreier Neuankömmlinge.


Freitag, 20.04.2007, Studiokino


20:15 Uhr

Filmtalk

mit

Christoph Hochhäusler (Berlin)

(„Milchwald“, 2003; „Falscher Bekenner“, 2005)

Celia Galan Julve (Spanien)

Gariné Torossian (Kanada)

Brendan Grant (Irland)

 

Moderation: Wolfgang M. Hamdorf (Filmkritiker)

In englischer Sprache/Language: English

(Eintritt frei)

 

 

21:45 Uhr

Kurzfilme

von

Celia Galan Julve – Gariné Torossian – Brendan Grant

 

One Minute past Midnight

Celia Galan Julve, 2004, 11 min, 35mm, engl.

Silvester im Jahr 2058. Wie jedes Jahr teilen sich Robert und Steve die Nachtschicht im 24-Stunden-Shop. Doch in dieser Nacht ist alles anders. Robert muss eine Entscheidung treffen.

 

Summer of Broken Appliances

Celia Galan Julve, 2006, 24 min, Digi Beta, span. m. engl. UT

Ein kaputter Fernseher, Kim und Marc und sein Mitbewohner Toni: eine Ménage-à-trois im Sommer ´04 in Barcelona.

 

Girl from Moush

Gariné Torossian, 1994, 5 min, 16mm

Eine poetisch-experimentelle Reise in ein Armenien, das dem Unterbewusstsein der Regisseurin entsprungen ist.

 

Babies on the Sun

Gariné Torossian, 2001, 5 min, 16mm

Ausflug in eine Welt zarter Kindheitserinnerungen und vager Träume, inspiriert von dem Song „Babies on the Sun“ der Band Sparklehorse.

 

Shadowy Encounters

Gariné Torossian, 2002, 15 min, 16mm

Collage aus Bewegtbildern und Filmstills, die Torossian aus Trickfilmen der Quay Brüder montierte. Eine filmische Hommage.

 

Sour

Brendan Grant, 2002, 11 min, Beta SP

Erste erotische (Er)Regungen eines Teenagerjungen. Ein Stummfilm.

 

London Fields are Blue

Brendan Grant, 2004, 15 min, 35mm, engl.

Sonderbare Methoden gibt es, einen Freund zu finden… Ausgezeichnet mit dem „Silver Award“ beim Filmfestival Karlovy Vary.

 

 

Gariné Torossian, 1970 als Kind armenischer Eltern in Beirut geboren, 1979 Übersiedlung nach Kanada, Studium der Filmregie und Photographie an der York University Toronto. Experimentiert mit Photos, Film- und Videoformaten. Zahlreiche preisgekrönte Kurzfilme, u.a. „Girl from Moush“ (1994), „Hokees“ (2000) und „Babies on the Sun“ (2001, Panorama-Kurzfilmpreis der Berlinale). Ihr Filmessay „Stone, Time, Touch“ (2006) lief dieses Jahr im Forum der Berlinale. Zurzeit Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms. Filme, u.a.: Platform (1993), My own Obsession (1996), Passion Crucified (1997), Sparklehorse (1999), Garden in Khorkhom (2003), Stone, Time, Touch (2006).

 

Celia Galan Julve, geboren 1977 in Barcelona, Studium der Audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Barcelona sowie der Animation am Royal College of Art, London. Zunächst Animationsfilme, u.a. “Fused“ (2001) und “Historia del Desierto“ (2002, u.a. Kurzfilmpreis der Filmfestspiele Cannes). 2003 Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms, 2004 der Cinéfondation der Internationalen Filmfestspiele Cannes. Beendet gerade das Drehbuch ihres ersten Langfilms „Rosita Guzmán is Alive“. Kurzfilme: Alimento vivo (1998), Spider (1999), Fused (2001), Historia del desierto (2002), One Minute past Midnight (2004), Summer of Broken Appliances (2006).

 

Brendan Grant, geboren 1974 in Irland, Kunst- und Designstudium am National College of Art in Dublin, 2001-2004 Studium der Film- und Fernsehregie an der National Film and Television School, London. Zahlreiche Kurzfilme, auch als Kameramann. 2004/2005 Stipendiat der Cinéfondation der Internationalen Filmfestspiele Cannes. Zurzeit Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms. Sein Spielfilm „Tonight is Cancelled“, eine Lovestory im Kosovo, ist gerade in Postproduktion. Filme, u.a.: Before you go (2000), Sour (2002), Hospital (2002), A Many Splendored Thing (2003), Gerry (2004), London Fields are Blue (2004), Tonight is Cancelled (2007).