achtungberlin
  festival  programm  media showcase  events  locations  presse  
timetable

filme a-z

Made in Berlin-Brandenburg

Szene Berlin-Brandenburg

Jugendprogramm

Inspiring Berlin

Berliner Schule

Spezialprogramme




festival 2008

festival 2007

festival 2006

festival 2005

Anfänge der Berliner Schule: Frühe Filme von Regisseuren der Nouvelle Vague Allemande

 

Die „Berliner Schule“, so nennen vor allem Journalisten eine neue Stilrichtung im deutschen Film. Deren Filmemacher wehren sich zumeist gegen diese Zuschreibung, da jeder von ihnen eine durchaus eigenständige Handschrift entwickelt hat.

 

Dennoch lassen sich Gemeinsamkeiten feststellen: den Blick auf das Alltägliche, Sensibilität für den rauen Charme der Wirklichkeit und eine Vorliebe für Underdogs sowie für die Stadt Berlin. Allein das ist für uns schon ein Grund diese Reihe zu zeigen.

 

Filmische Anfänge sind aufregend. Sie sind kreativ, wagemutig und riskant und deshalb nicht immer perfekt. Wir nehmen sie als Ausgangspunkt, um der einzigartigen Handschrift Ihrer Regisseure nachzuspüren. Dabei wollen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Filmemacher anhand eines breites Spektrums an Filmen der verschieden Generationen aufzeigen

 

In zwei Programmen zeigen wir frühe Filme von Thomas Arslan, Valeska Grisebach, Birgit Großkopf, Benjamin Heisenberg, Ulrich Köhler, Christian Petzold, Angela Schanelec und Henner Winckler. Zum Teil sind die Regisseure bei der Vorführung anwesend. 

 

Wir bedanken uns bei den Regisseuren für ihr Vertrauen und Ihren Mut, sowie insbesondere bei dem Leiter der Deutschen Kinemathek, Dr. Rainer Rother, ohne dessen Unterstützung diese Reihe nicht stattfinden könnte.

 

Caroline Walke & Clemens Stolzenberg

Kuratoren

 

Programm 1

Donnerstag, 19.04.2007, 20:15, Studiokino

 

Henner Winckler

 

Pool

Henner Winckler, 1992/93, sw, 9min, 16 mm, HfG Offenbach

Am kühlen Wasser von „Pool“ genießen junge Menschen das träge Vorüberziehen eines heißen Sommertages. Ein gewaltsamer Bruch ereignet sich, der nicht die kleinsten Wellen schlägt.

 

Darlings

Henner Winckler u. Natali Barrey, 1993, sw,  4 min, 16mm, HfG Offenbach

Mit viel Humor betrachtet „Darlings“ die Welt im Film und den Film in der Welt.

 

Tip Top

Henner Winckler, 1998, farbe, 14 min, 16 mm, HfbK Hamburg

„Tip Top“ erzählt von der Suche nach Zuneigung und Anerkennung derjenigen, die in diesem populären Auszählspiel zuletzt gewählt werden.

 

Ulrich Köhler

 

Maria Tokyo

Ulrich Köhler, 1998, farbe, 5min, 16mm,

"How did you loose that happy glow?" Ein Pärchen beobachtet ein Anderes im Glück und kann sein Eigenes nicht fassen. 

 

White Calf

Jeanne Faust & Ulrich Köhler, 1999/2000, farbe, 16mm und Video, Installation, 4min

Die Anfangsidee zu "Montag kommen die Fenster" kam mir beim Betrachten der Fotoserie „Familienfallen“ von Jeanne Faust - "white calf" ist dann relativ spontan entstanden, während

ich als Kameramann an einem Projekt von Jeanne in Texas arbeitete.“

 

Epoxy

Ulrich Köhler und Nina Könnemann, 1996, farbe, 6min, 16mm

In der unwirklichen Welt von „Epoxy“ lässt sich Zuneigung nicht so leicht steuern wie ein Spielzeugauto.

 

Angela Schanelec

 

Prag, März 1992

Angela Schanelec, 1992, farbe, 16mm, 14min, dffb

„Es gibt keine Zeit außer der Eigenen“: kontemplativ und liebevoll betrachtet „Prag, März 1992“ die kleine Szenen eines städtischen Alltags.

 

Schöne Gelbe Farbe

Angela Schanelec, 1991, farbe, 16mm, 5min, dffb

„Es dauerte zwei Tage bis er alles gepackt hatte. Dann waren übrig: der Schreibtisch, auf den ich rasch eine Blume stellte, eine kleine Büste, die dort bleiben würde, wo sie immer schon gestanden hatte, und die Farbe an der Wänden.“

 

Valeska Grisebach

 

Berlino

Valeska Grisebach, 1999, farbe, 25min, 35mm

Der dokumentarische Kurzfilm „Berlino“ begleitet italienische Bauarbeiter auf der Baustelle des Potsdamer Platz und zeichnet ein authentisches Portrait der Männer auf Europas größter Baustelle.

 

 

Programm 2

Freitag, 20.04.2007, 18:00, Studiokino

 

Christian Petzold

 

Weiber

Christian Petzold,  1989, sw, 16mm, 13min, dffb

In einer Autobahnraststätte begegnen wir zwei jungen Männern auf der Reise, die ihr Ende zwischen den Kulissen eines Freizeitparks findet. „Weiber“ zeichnet ein einfühlsames Bild der Sorgen und Sehnsüchte einer Generation, die ihren Beat noch nicht gefunden hat.

 

Benjamin Heisenberg

 

Die Gelegenheit

Benjamin Heisenberg, 2003/04, farbe, 21min, 35mm, Ostlicht Filmproduktion / Schlaflos Film / HFF / M

Der siebzehnjährige Gerwin, wird auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Mann angemacht. Verstört durch die Konfrontation mit seiner Sexualität, ergreift Gerwin die nächste Gelegenheit, um sich zu rächen.  

 

Thomas Arslan

 

Risse

Thomas Arslan, 1989, sw, 16mm, 32min, dffb

In 21 Einstellungen portraitiert „Risse“ jugendliches Lebensgefühl in der Vorwendezeit: eine Momentaufnahme des Alltags zwischen Politik und Popkultur.

 

Birgit Grosskopf

 

Jungs zum Anfassen

Birgit Großkopf, 2002, farbe, 35mm, 12min, dffb, eng. UT

Zwei Teenager lassen sich von Männer per Anhalter mitnehmen, um diese mit sexuellen Phantasien zu provozieren. Erst als Riss in ihrer Freundschaft sie angreifbar macht, kehrt sich das Spiel gegen sie.