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Aufführung am:

  • So, 19. April, 20:15 Uhr, Neue Kammerspiele
  • Mo, 20. April, 18:00 Uhr, Babylon 1
  • Di, 21. April, 21:30 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain


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NO LAND'S SONG

Regie: Ayat Najafi
D, F 2014 | 93 Min | OmeU
Berlin: Location, Regie, Produktion
Berlin-Premiere

Nach der Revolution im Iran im Jahr 1979 befanden die religiösen Führer des Landes, es sei nicht nur unsittlich, sondern auch illegal, dass Frauen stimmliche Soli vor einem Publikum darbieten. Der Dokumentarfilm begleitet die Schwester des Regisseurs, die in Teheran lebende Komponistin Sara Najafi, bei dem Versuch, ein Konzert zu Ehren der legendären Qamar ol-Molouk Vaziri zu organisieren, der ersten Frau, die unbegleitet und unverhüllt im Iran gesungen hatte. Die Kleriker und die Beamten im Kulturministerium haben nicht mit der Beharrlichkeit einer einzelnen Frau gerechnet. Den Mullah, mit dem Sara ihr Anliegen diskutiert, bringt sie rasch an seine rhetorischen Grenzen, denn seine religiösen Maßgaben sind so simpel wie enttäuschend: Der Musik als einem der gefährlichsten Einfallstore für die Zügellosigkeit habe man strenge Fesseln anzulegen, da die weibliche Stimme aus Männern willenlose Tiere mache.
NO LAND’S SONG ist eine unterhaltsame, musikalisch inszenierte Parabel auf die Geschehnisse der letzten fünf Jahre im Iran.

The feature documentary about the supposed subversive threat posed by the female voice  is an entertaining, musically orchestrated parable on the situation of the past five years in Iran.

Regie Ayat Najafi Kamera Koohyar Kalari, Sarah Blum Schnitt Julia Wiedwald, Schokofeh Kamiz Ton Sasan Nakhai, Dana Farzanehpour, Julien Brossier Musik Sara Najafi, Sébastien Hoog, Edward Perraud Produzenten Teresa Renn, Rouven Rechl, Anne Grange Produktion HANFGARN & UFER, Torero Film, Chaz Productions

www.hu-film.de