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22. Edition:
15.–22. April 2026
Jurys

Jury Spielfilm

Ein Porträt von Christoph Hochhäusler

Christoph Hochhäusler

ist Regisseur, Autor und Dozent. Seine Spielfilme liefen u.a. in Cannes, Berlin und Locarno und wurden vielfach ausgezeichnet. 2013 widmete ihm das MoMA New York eine Retrospektive, 2016 folgte eine Werkschau in Brüssel, 2024 eine Retrospektive bei der Diagonale Graz. Er studierte Architektur (TU Berlin) und Regie (HFF München) und ist Mitgründer und Mitherausgeber der Filmzeitschrift „Revolver“.

Ein Porträt von Christina Große

Christina Große

gehört zu den meist beschäftigten Schauspielerinnen Deutschlands. Nach dem Studium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF begann sie ihre Karriere mit Theaterengagements in Berlin, u. a. am Deutschen Theater, Berliner Ensemble und der Volksbühne. Parallel dreht sie seitdem TV-Filme und Serien und wirkte in zahlreichen Kinofilmen mit. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Nominierungen und Auszeichnungen, darunter den Preis der deutschen Filmkritik als Beste Schauspielerin für „Alaska“.

Ein Porträt von Mariam Shatberashvili

Mariam Shatberashvili

ist eine deutsch-georgische Filmproduzentin, die während ihres Studiums an der DFFB gemeinsam mit Luise Hauschild die Produktionsfirma New Matter Films gründete. Die von ihr produzierten Filme wurden auf internationalen Festivals wie der Berlinale, Venedig und Locarno gezeigt und ausgezeichnet und fanden anschließend weltweit ihren Weg in die Kinos.

Jury Dokumentarfilm

Ein Porträt von Esther Buss

Esther Buss

ist freie Filmkritikerin und schreibt u.a. für kolikfilm, Cargo, Jungle World und Filmdienst.
2025 erschien ihr Buch »Aus der ersten Person. Filmische Autobiografien / Autofiktion«

Ein Porträt von Alexander Gheorghiu

Alexander Gheorghiu

1974 in Bukarest geboren, studierte Film in Potsdam und Paris. Er arbeitete an zahlreichen Dokumentar- und Spielfilmen, darunter „Stadt Land Fluss“, „Aggregat“ und „Die toten Vögel sind oben“ (Goldene Taube, DOK Leipzig 2022). Für „Höllental“ erhielt er 2021 den Deutschen Fernsehpreis für die beste Kamera. Er lebt als Kameramann und Fotograf in Berlin und Leipzig.

Ein Porträt von Uli Decker

Uli Decker

studierte Romanistik, Theaterwissenschaft und Kulturelle Kommunikation in London, Berlin und Madrid sowie Kreativen Dokumentarfilm in Barcelona. Sie realisierte Kurzfilme, TV-Reportagen und preisgekrönte Dokumentarfilme. Für ihren hybriden Dokumentarfilm ANIMA – die Kleider meines Vaters erhielt sie u.a. den Bayerischen Filmpreis, sowie "Bester Dokumentarfilm" und "Preis der Ökumene" beim achtung berlin 2022.

Jury Drehbuch

Ein Porträt von Franziska Müller

Franziska Müller

studierte Médiation Culturelle et Communication in Metz und Szenische Künste in Hildesheim. Seit über 20 Jahren arbeitet sie von Berlin aus international in der Stoffentwicklung als Dramaturgin, Drehbuchautorin und Creative Producer. Sie berät Film- und Serienprojekte für Förderer, Produktionsfirmen, Sender und Streamer und ist regelmäßig als Script Consultant, Mentorin und Dozentin tätig.

Ein Porträt von Stephanie Bogon

Stephanie Bogon

ist Dramaturgin, Redakteurin und Lektorin mit langjähriger Erfahrung in der Film- und Fernsehbranche. Nach Stationen als Redakteurin beim NDR und als Koordinatorin des Masterstudiengangs „Serial Storytelling“ an der ifs Köln arbeitet sie seit 2013 selbstständig in Berlin und begleitet Serien- und Filmprojekte dramaturgisch von der Stoffentwicklung bis zur Umsetzung. Sie arbeitet u. a. für Sender, Streamer, Förderungen und Produktionsfirmen.

Ein Porträt von Michael Fetter Nathansky

Michael Fetter Nathansky

wurde 1993 geboren und wuchs in Köln und Madrid auf. Von 2013 bis 2021 studierte er Filmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Debütfilm ALLE DIE DU BIST feierte seine Premiere auf der Berlinale 2024.

Jury Mittellanger Film & Kurzfilm

Ein Porträt von Romana Janik

Romana Janik

geboren in Oberschlesien (Polen), ist Producerin und Produktionsleiterin mit interkulturellem Hintergrund. Nach Studien in Leipzig und Berlin absolvierte sie ihr Produktionsstudium an der DFFB und schloss mit dem Spielfilm „1986“ ab, ausgezeichnet u.a. mit dem First Steps No Fear Award und dem Hofer Goldpreis. Sie verantwortete über 20 Kino- und TV-Produktionen sowie das Festival „Jugendbox“.

Ein Porträt von Dela Dabulamanzi

Dela Dabulamanzi

ist Schauspielerin, Synchronsprecherin und Filmemacherin. Für „The Woddafucka Thing“ gewann sie als Ko-Produzentin den Goldenen Mops beim Bremer Filmfest; als Hauptdarstellerin wurde sie für den Deutschen Schauspielpreis nominiert. Seit fünf Jahren gehört sie zum Ensemble der preisgekrönten Comedy Serie „Almania“. Aktuell entwickelt sie einen Kinofilm und arbeitet im Produzentinnenkollektiv Label Noir.

Ein Porträt von Franziska von Stenglin

Franziska von Stenglin

ist Künstlerin und Filmemacherin. Geboren in München, wuchs sie in Tschechien, Senegal, Indien und Deutschland auf. Ihre Arbeiten liefen international auf Filmfestivals und in Institutionen wie Rotterdam, Cinéma du Réel, FID Marseille und DOK Leipzig. Ihr Langfilmdebüt Pa Va Hêng – The Dust of Modern Life (2021) und der Kurzfilm Baħar Biss (2024) feierten ihre Berlinpremiere beim Achtung Berlin Festival. Sie lebt in Berlin.

Jury Szenenbild & Kostümbild

Ein Porträt von Freya Herrmann

Freya Herrmann

ist Kostümbildnerin und Drehbuchautorin. Sie gestaltete u.a. die Kostümbilder für die Serien „Schwarze Früchte” und „Marzahn Mon Amour”.Gemeinsam mit Vera Klocke produziert sie den Podcast „Fashion the Gaze” über Politiken von Inszenierung.

Ein Porträt von Heike Hütt

Heike Hütt

wurde in Remscheid geboren und studierte zunächst Theaterwissenschaften, gefolgt von einer Ausbildung zur Damenschneiderin in München. Ab 1984 arbeitete sie als Setcostumerin, Kostümassistentin und Stylistin, bevor sie sich schließlich 1992 als Kostümbildnerin für TV und Kino selbständig machte. Sie ist Mitglied der VSK und der Deutschen Filmakademie. Hütt lebt und arbeitet in Berlin. 

Ein Porträt von Veronika Große

Veronika Große

studierte Film in London und absolvierte ihre Ausbildung zur Art Directorin in den Pinewood Studios. In über 20 Jahren Berufserfahrung durchlief sie alle Positionen des Art Departments und etablierte sich als Szenenbildnerin. Ihr Portfolio reicht von THE VOICE of Germany über Serien und Spielfilme bis hin zu Theaterproduktionen. Zudem engagiert sie sich für nachhaltiges Arbeiten in der Branche.

Ein Porträt von Max Schönborn

Max Schönborn

studierte Szenenbild an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Er gestaltete Animations- und Realfilmprojekte, darunter „Laika & Nemo" (Student Academy Award in Silber 2022). Für „The Ordinaries" wurde er für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2025 gewann er den Special Jury Prize beim Tallinn Black Nights Film Festival. 2026 folgte eine Nominierung für den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen für „Marzahn Mon Amour".

Ökumenische Jury

Ein Porträt von Monika Klapczynski

Monika Klapczynski

ist Leiterin des Fachreferats Medienbildung im Erzbistum Berlin und setzt  sich ein für einen reflektierten Umgang mit Film, Bildern und digitalen Medien. Mit großer Vorfreude auf das Festival blickt sie auf das Kino als besonderen Bildungs- und Erfahrungsraum der Hauptstadt.

Ein Porträt von Paula Nowak

Paula Nowak

ist Studienleiterin für Religionspädagogik und Mediendidaktik bei der EKBO. In ihrer Arbeit bewegt sie sich an der Schnittstelle von Bildung, Religion und Medienkultur. Als leidenschaftliche Cineastin interessiert sie sich besonders für den Film als Raum, in dem gesellschaftliche und existenzielle Fragen sichtbar werden.

Ein Porträt von Charlotte Kühn

Charlotte Kühn

ist Lehrerin für evangelischen Religionsunterricht in Berlin und ist außerdem im filmpädagogischen Bereich tätig. Sie arbeitet u.a. für das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg, das FilmFestival Cottbus sowie für Vision Kino und die SchulKinoWochen. 2024 schloss sie ihren Master in Religion & Culture an der HU Berlin mit einer Arbeit zu Queerness, Gender und Religion im Horrorfilm ab.

Ein Porträt von Nir Ferber

Nir Ferber

promovierte in Filmwissenschaft an der Universität Tel Aviv, wo er heute Filmtheorie lehrt, sowie an der Universität Groningen. Er ist zudem im Programmkomitee von Docaviv aktiv und kuratiert aktuell das Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg.

Auszeichnungen & Preise

BESTER SPIELFILM
dotiert mit einem Preisgeld von 2.000 € in bar, gestiftet von Ziegler Film.

BESTER DOKUMENTARFILM
dotiert mit einem Preisgeld von 1.000 € in bar, gestiftet von Shoot'n'Post.

BESTE PRODUKTION
dotiert mit einem Postproduktionspreis für digitales Colorgrading inkl. professioneller Colorist:in im Wert von 5.000 €, gestiftet von und einzulösen bei PHAROS - The Post Group. Er wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben.

BESTES DREHBUCH
dotiert mit einem Preisgeld von 1.500 € in bar, gestiftet vom Deutschen Drehbuch Verband (DDV) und Master School Drehbuch sowie einzelnen Autor:innen. Er wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben.

BESTE REGIE
dotiert mit einem Postproduktionspreis für Tonbearbeitung oder Color Grading im Wert von 5.000 €, gestiftet und einzulösen bei Basis Berlin Postproduktion. Er wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben.

BESTE KAMERA SPIELFILM
Realisierung einer hochwertigen Filmeinstellung (»One Good Shot«) im Wert von bis zu 3.000 €, gestiftet von und einzulösen bei Arri Rental Berlin. Er wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben.

BESTE KAMERA DOKUMENTARFILM
dotiert mit einem Technikgutschein für die Anmietung von digitaler Kameratechnik für ein Filmprojekt im Wert von bis zu 2.500 €, einzulösen bei 25p *cine support. Er wird in der Kategorie Bester Dokumentarfilm vergeben.  

BESTES SCHAUSPIEL
dotiert mit einem Preisgeld von 1.000 € in bar, das mit je 500 € an zwei Schauspieler:innen vergeben wird, gestiftet von UCM.ONE / Darling Berlin. Er wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben.

BESTES SZENENBILD
wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben und ist undotiert.

BESTES KOSTÜMBILD
wird in der Kategorie Bester Spielfilm vergeben und ist undotiert.

BESTER MITTELLANGER FILM
dotiert mit einem Gutschein für eine Drehlocation im Wert von 5.000 €, gestiftet von Flatliners GmbH.

BESTER KURZFILM
dotiert mit einem Preisgeld von 500 € in bar, gestiftet von Shoot’n’Post.

BESTER DOKUMENTARFILM
MITTELLANG | KURZ
dotiert mit einer kostenlosen AG DOK Mitgliedschaft für ein Jahr sowie der Teilnahme an zwei Seminaren der AG DOK Akademie im Wert von 600 €, gestiftet von der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK). Der Preis wird sektionsübergreifend unter den Dokumentarfilmen in den Kategorien Bester Mittellanger Film und Bester Kurzfilm vergeben.

PREIS DER ÖKUMENISCHEN JURY
dotiert mit einem Preisgeld von 2.000 € in bar, gestiftet vom Erzbistum Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz. Er wird sektionsübergreifend an einen Langfilm vergeben.