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achtung berlin auf der BERLIN MUSIC WEEK

Am 7.September sind wir mit Musikfilmen aus der Musikstadt Berlin im Rahmen der Berlin Music Week im .hbc zu Gast.

achtung berlin – new berlin film award präsentiert:
berlin << rewind
Musikdokumentationen und Videoclips aus Berlin
kuratiert von Florian Wachinger und Christine Kisorsy

 

Mittwoch, 7.9. ab 20.30h
.hbc
Karl-Liebknecht-Str. 9
10178 Berlin

Eintritt Filmprogramm Kinosaal: Einzelticket 5 Euro, Kombiticket 8 Euro (Abendkasse)

Die Musikstadt (West)-Berlin ist spätestens seit den 1970er-Jahren ein subkultureller Sehnsuchts- und
Zufluchtsort und zog Musiker und Kunstler aus der ganzen Welt an, um hier zu leben, zu
arbeiten und mit neuen musikalischen Formen zu experimentieren. So kamen nicht nur die
internationalen Protagonisten des Punk- und Wave Underground wie David Bowie, Iggy Pop und
Nick Cave, sondern West-Berlin entwickelte sich auch zu einem Zentrum des Punk / Postpunk
sowie der Neuen Deutschen Welle mit Bands wie den Einsturzenden Neubauten und Ideal.
Das wiedervereinigte Berlin war eine Stadt zwischen Auf- und Umbruch und hat sich seitdem von
einem Nach-Wende-Labor zu einem international vernetzten Produktionsort entwickelt,
insbesondere fur elektronische Musik und Clubkultur – eine Geschichte, die eng mit fruhen
Clubinstitutionen wie dem Bunker, E-Werk oder Tresor verbunden ist.
Mit einer Auswahl von Musikdokumentationen und Videoclips sowie neu entdecktem Archivmaterial
erzählt das Filmprogramm berlin << rewind vom Spirit der Musikstadt Berlin - begleitet von
Gesprächen mit Filmemachern und Protagonisten.

Im Foyer des .hbc werden darüber hinaus vom 7.-11. September zwei Musikvideoprogramme gezeigt
(Eintritt ins Foyer ist frei!):
CLIPPING BERLIN ist eine Auswahl von rund 15 Musikvideos von Berliner DJs, Produzenten und
Bands aus den Jahren 2000–2010, die Berlin auf unterschiedlichste Art und Weise zelebrieren und
repräsentieren. Hier ist die Musikmetropole nicht nur Produktionsort und Kulisse, sondern spielt
auch als Protagonist eine tragende Rolle. Mit Clips von Ellen Alien, Sido, Seed, Westbam und Dr.
Motte, Jazzanova, Mediengruppe Telekommander, Torpedo Boyz u.v.a.
In die Fruhzeit des Musikvideozeitalters fuhren die in Videoclip-Ästhetik entstanden DEFA-DISCO
Filme. Sie zeigen einen einzigartigen Querschnitt der Populären Musik der DDR der 70er und 80er
Jahre und präsentieren u. a. Bands wie Stern Combo Meissen, Veronika Fischer und Band, Karat
und die Kultband Silly mit ihrer Sängerin Tamara Danz.


FILMPROGRAMM
KINOSAAL
Mi, 7.9. 20.30h

Nick Cave - The last Birthday Party
BRD 1983 - ca. 25 min., Farbe
Regie: Heiner Muhlenbrock
Hansa Studio 1983: Heiner Muhlenbrock beobachtet Nick Cave und Band bei der Arbeit an den
Aufnahmen der Songs "Jennifers Veil" und "Swampland" - mit Tracy Pew (b), Mick Harvey (dr),
Rowland S. Howard (g).

Neonnächte Westberlin - Musikfilme von Manfred Jelinski
BRD 1979-1986 - ca. 80 min., Farbe
Kamera: Uwe Bohrer, Manfred Jelinski u.a.
Ein Besuch der West-Berliner Kultstätten der 80er Jahre: uberhitzte Konzertorte und grelle
Trinkhallen, Musikstudios vom Kellergelass bis zum Hansa At The Wall, wo auch Bowie u.a. Stars
einflogen. Wir hören und vor allem sehen Bands, die damals jeder kannte oder niemand kennen
wollte. Wir feiern noch einmal die Feten im Neonrausch, nachts in Berlin in den wilden 80ern. Mit
rarem Archivmaterial von den Einsturzende Neubauten, der Wahre Heino, Betoncombo, Die
tödliche Doris, Soylent Grun, Ideal, Neonbabies, Ziggy XY, Berliner Ring, Tempo, PVC, White
Russia u.a.

KINOSAAL
Mi, 7.9. 22.30h

Berliner Trance
UK 1993 25 min., Farbe
Regie: Ben Hardyment
Dokumentation des britischen Regisseurs Ben Hardyment uber die Wurzeln der Trance Musik Szene
rund um den MFS-Label Supremo Mark Reeder zu Beginn der 90er-Jahre in Berlin. Mit Statements
von und Interviews mit Szeneprotagonisten wie Dr Motte, Paul van Dyk, Laurent Garnier,
Paul Browse, Mijk van Dijk sowie fruhem Footagematerial von der Love Parade und aus Clubs wie
dem Tresor und E-Werk.

SubBerlin (Directors Cut)
D 2008/11, 80 min., Farbe
Regie, Produktion & Buch: Tilmann Kunzel
Tilmann Kunzels Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Grunderjahre des legendären Berliner
Techno-Clubs Tresor. Neben lokalen Szeneprotagonisten der ersten Stunde wie Dr. Motte, Tanith
und Mark Reeder kommen auch internationale Djs wie Josh Wink, Juan Atkins und Jeff Mills zu
Wort. Ein Zeitdokument uber das Nachwende-Berlin als subkulturellem Abenteuerspielplatz und
seiner Entwicklung zu einer international vernetzten Technometropole.

 

Dienstag, 23.08.2011 10:19 10:19 Alter: 268 Days