Heads up! DAAD!
Filmemacher des DAAD Berliner Künstlerprogramms
17.04.2008
20 Uhr, Studiokino babylon berlin:mitte
Kurzfilme & Gespräch mit
Carlos A. Morelli (Uruguay)
José Luis Extremera Martinez (Spanien)
Moderation: Marcel Schwierin, Kurator und Filmemacher (Berlin)
Carlos A. Morelli
Brief Story on How a Man and a Woman Met and Fell in Love (2003)
Breve Historia sobre cómo se conocieron y enamoraron un hombre y una mujer 15 Min, DigiBeta, ohne Dialoge
Eine Liebesgeschichte ohne große Worte, aber voll überraschender Wendungen.
Happy Man (2002)
Un hombre feliz
3 Min, 16mm, OmeU
Alles eine Frage der Perspektive: drei Minuten aus dem Leben des glücklichsten Manns der Welt.
Someone Must Die (2002)
Alguien debe morir
12 Min, 16mm, ohne Dialoge
Wer ist das Unfallopfer? Eine stürmische Nacht gibt Rätsel auf.
The Last Night on Earth of Esther Píscore (2006)
La última noche en la tierra de Esther Píscore
15 Min, S-16mm, OmeU
Diese eine Nacht gehört ihr: Ein letztes Mal in ihrem tristen Leben blüht Esther Píscore auf.
Carlos A. Morelli, *1977 in Uruguay, zunächst Karriere als Violinist, dann Ausbildung zum Drehbuchautor an der Filmakademie ESCAC in Barcelona. Autor von Fernsehreportagen, Dokumentar- und Kurzfilmen. Zahlreiche Einladungen auf internationale Festivals (Rotterdam, Oberhausen, Tampere) sowie Auszeichnungen, z.B. Preis für den besten ausländischen Film für Happy Man (2002) beim Kurzfilmfestival in Buenos Aires. Lebt in Guadalajara, Mexiko. Zurzeit Gast des DAAD Berliner Künstlerprogramms. Filme (u.a.): Someone Must Die (2002), Happy Man (2002), Brief Story on How a Man and a Woman Met and Fell in Love (2003), The Land Without Limits (2005), The Last Night on Earth of Esther Píscore (2006), Mariachis. Music as a Constructor of Guadalajara’s Identity (2007). José Luis Extremera Martinez The Subversive Portrait of a Wasted Generation (2006) Episodios subversivos de una generacíon desperdiciada 50 Min, Mini-DV, OmeU Amüsanter Einblick in die Welt des 23-jährigen Sur, in seinen Mikrokosmos in einer Chaos-WG mit Mädels, Drugs & Rock ’n’ Roll. Portrait der Twentysomething-Generation im heutigen Spanien.
José Luis Extremera Martinez, *1983 in Cordoba (Spanien), Multitalent als Autor, Regisseur, Cutter und Schauspieler, drehte bereits als Teenager erste Kurzfilme: Blue Eyes (1999) und The Stranger (2000). 2001 bis 2006 Studium der Audiovisuellen Kommunikation in Salamanca und Louvain-la-Neuve (Belgien). The Subversive Portrait of a Wasted Generation (2006) ist sein Abschlussfilm. Lebt in Cordoba. Zurzeit Gast des DAAD Berliner Künstlerprogramms. Filme: Blue Eyes (1999), The Stranger (2000), 99 (2001),Three Nights without Ana (2003), The Subversive Portrait of a Wasted Generation (2006).
„First we take Manhattan, then we take Berlin“ – Leonard Cohen hatte Recht: Schöneberg, Kreuzberg und Charlottenburg waren das Manhattan im Westberlin der 70er und 80er Jahre. Seit 1963 lud das Berliner Künstlerprogramm des DAAD regelmäßig ausländische Gäste aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur und Musik hierher ein und schaffte trotz Insellage einen Ort freier, künstlerischer Entfaltung westwärts der Mauer. Seit den frühen 70er Jahren entdeckten auch Filmemacher die Stadt für sich: Andrej Tarkowskij (1985), Jim Jarmusch (1987) und Béla Tarr (1989/90) schufen hier bedeutende Filmarbeiten. Über 1000 Gäste kamen inzwischen mit dem Künstlerprogramm nach Berlin. Mit der Wahl Berlins als temporärem Lebensmittelpunkt und Ort künstlerischen Auseinandersetzens tragen die DAAD-Gäste nicht nur zu dem stets hohen Niveau der hiesigen Kulturszene bei, sondern auch zu dem vielseitigen Gesicht und internationalen Flair der Hauptstadt.
www.berliner-kuenstlerprogramm.de

